Mai 2022

Liebe Schubyer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wenn man sich die jüngsten Umfragen anschaut, sieht es für uns am 8. Mai ganz gut aus! Doch mit Umfragen hat noch niemand eine Wahl gewonnen, deshalb werden wir bis zum letzten Tag um jede Stimme kämpfen! Darum beide Stimmen für die CDU.

Liebe Schubyerinnen und Schubyer,

liebe Leserinnen und Leser, nur noch wenige Tage sind es bis zur Landtagswahl am 8. Mai. In den vergangenen fünf Jahren haben wir viel für unser Land erreicht. Wir haben angepackt statt rumgeschnackt. Wir haben G9 in der Schule wieder eingeführt und unseren Kindern mehr Zeit für Bildung gegeben. Wir haben mit der KiTa-Reform durch einen Beitragsdeckel die Eltern entlastet und die Qualität in den KiTas verbessert. Durch Investitionen in Schulen, Straßen, Krankenhäuser und die Digitalisierung haben wir unser Land fit für die Zukunft gemacht. Gemeinsam mit den Menschen in unserem Land haben wir Schleswig-Holstein in den vergangenen Monaten sicher durch die Krise gebracht.
Die aktuelle Lage zeigt uns aber auch, dass unser Leben in Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich ist. Deshalb wollen wir KurSHalten für ein starkes und sicheres Schleswig-Holstein. Wir haben unserer Polizei den Rücken gestärkt, den Abzug aus der Fläche gestoppt und unsere Polizeibeamtinnen und Beamten gut für neue Bedrohungslagen ausgerüstet. Wir stehen an der Seite unserer Polizei. Diesen Kurs wollen wir fortsetzen.
Darauf können sich die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner verlassen.
In Schleswig-Holstein leben die glücklichsten Menschen. Wir wollen, dass das so bleibt, deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein sicher leben können. Sicher leben bedeutet für uns auch soziale und wirtschaftliche Sicherheit. Das betrifft zum Beispiel junge Familien, die bezahlbaren Wohnraum benötigen und gute Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder brauchen. Wir werden KurSHalten für erstklassige Bildung und Betreuung, indem wir die Betreuungsqualität weiter ausbauen und die Öffnungszeiten der Kitas ausweiten.
Wir werden KurSHalten für einen Klimaschutz, der Arbeit schafft. Wir werden die Chancen der Energiewende nutzen und neue Wertschöpfung in unserem Land schaffen. Wir werden die von uns ausgewiesenen zwei Prozent der Landesfläche für die Windenergie noch besser nutzen und weitere Flächen schaffen, ohne die Abstände zur Wohnbebauung infrage zu stellen. Wir wollen unseren Strom hier nutzen, neue innovative Unternehmen ansiedeln und zukunftssichere Arbeitsplätze schaffen. Damit sichern wir neuen Wohlstand für unser Land.
Wir werden KurSHalten für ein sicheres und mobiles Leben in Stadt und Land. Wir stehen für eine Mobilität, die alle verbindet. Ob in der Fläche oder in der Großstadt. Damit das Leben auch im ländlichen Raum für alle Altersklassen attraktiv bleibt, wollen wir den öffentlichen Personennahverkehr stärken und auch neue Mobilitätskonzepte ermöglichen. Wir wollen Wohnen bezahlbar halten und dass sich alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, die es sich wünschen, den Traum vom Eigenheim erfüllen können. Dafür werden wir den Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum von der Grunderwerbsteuer freistellen und damit gerade junge Familien entlastet. Ich will weiter anpacken und unser Land noch besser machen. Bitte unterstützen Sie mich und unsere CDU dabei und lassen Sie uns gemeinsam KurSHalten für ein starkes Schleswig-Holstein!
Wer will, dass wir unseren erfolgreich Kurs für Schleswig-Holstein fortsetzen muss am Sonntag mit beiden Stimmen CDU wählen.

Ihr Daniel Günther

Unser Landtagsabgeordneter Andreas Hein

Natürlich bin ich zuversichtlich, dass wir gut abschneiden – wie gut, haben wir selbst in der Hand. Den Grundstein für einen Wahlerfolg haben wir als CDU-geführte Landesregierung in den vergangenen fünf Jahren gelegt. Wir haben angepackt und etliches auf die Spur gebracht.  Wenn ich allein in meinem Wahlkreis an die verschiedenen Themen und Projekte denke, an meine zahlreichen Termine, Begegnungen, Gespräche, wie oft ich Ihre und Eure Anliegen mit nach Kiel genommen und mich darum gekümmert habe – ich glaube, das kann sich sehen lassen Gerade in der Nutzbarmachung der Erneuerbaren Energien liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit als Landtagsabgeordneter. Ob grüner Wasserstoff oder Batteriezellenfabrik: Unser Land hat die Chance auf Großprojekte, die die Klima- und Energiewende entscheidend nach vorne bringen. Das hätte doch vor ein paar Jahren noch niemand gedacht!
Und das Beste: Diese unglaubliche Dynamik wird auch hier bei uns vor Ort neue und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen, für mehr Wirtschaftskraft sorgen, weitere Unternehmen ansiedeln und allen Branchen eine gute Auslastung bescheren.
Ich bin mir sicher, dass dies ein Quantensprung sein wird! Allein die geplante Fabrik vom schwedischen Unternehmen Northvolt bei Heide wird im Umsetzungsfall 3000 Arbeitsplätze allein in der Fabrik schaffen – das strahlt weit über die Westküste hinaus ins ganze Land! Eine weitere nennenswerte Anzahl an Arbeitsplätzen wird durch das Zulieferergewerbe entstehen. Daher sind die Entwicklungsachsen von Flensburg die A7 entlang ebenso von Bedeutung wie die bestehenden Wohn- und Gewerbegebiete in der Region Schleswig-Flensburg.
Ich freue mich daher auf den Wahltag und die vielen Treffen mit Ihnen und Euch bis dahin!
Für jede Unterstützung und jede Stimme sage ich ausdrücklich herzlichen Dank!

Ihr Andreas Hein

Grußwort unserer Bundestagabgeordneten

Liebe Schubyerinnen und Schubyer,

Sie sagen, Ministerpräsident Daniel Günther und seine CDU liegen in den Umfragen weit vorne? Das läuft schon, da brauche ich nicht zur Wahl zu gehen!
Ich sage: Weit gefehlt. Wenn Sie wollen, dass Energiewende und Klimaschutz in unserem Land konsequent, aber mit Augenmaas vorangetrieben werden. Wenn Sie wollen, dass das Amt Arensharde von der landesweiten Wasserstoffstrategie profitiert, dann müssen Sie mit der CDU Kurs halten und unseren Fachmann für erneuerbare Energien, Ihren CDU Wahlkreiskandidaten Andreas Hein, wählen. Denn Andreas Hein steht dafür, die Klimaziele gemeinsam mit den Menschen, der Wirtschaft und der Landwirtschaft zu erreichen und dabei vor allem die regenerative Energie auch vor Ort zu nutzen – für uns alle. Denken Sie bitte daran, wenn Sie Ihr Kreuz machen, dass die von Daniel Günther geführte Jamaika-Regierung in den vergangen fünf Jahren erheblich investiert hat: In Schulen, Sportstätten, KiTas, Polizeidienststellen, Feuerwehrgerätehäuser, Straßen, Radwege und vieles mehr. Unsere Infrastruktur ist unser wichtiges Kapital. Deshalb: Halten Sie mit uns Kurs und sorgen Sie so dafür, dass mit der CDU auch weiterhin in die Zukunft unseres Landes investiert werden kann. Geben Sie der CDU und Andreas Hein Ihre Stimme!
Ihre Petra Nicolaisen

Unser Schubyer Friedhof

Wir besuchten am 28.10. den Schubyer Friedhof und unseren Friedhofsgärtner Stefan Mees. Dieser erklärte zu Beginn die Entstehungsgeschichte der ca. 1,6 ha großen Fläche seit dem Jahr 1904. Seit dem Jahr 2000 hat er die Aufgabe des Friedhofsgärtners übernommen und maßgeblich mit seinen Ideen und Vorstellungen die Umgestaltung vorangetrieben. Inspirationen werden auch auf Reisen und Zusammenkünften aus dem Kirchenkreis gesammelt und finden hier Anwendung. Natürlich alles in enger Absprache mit dem Kirchenvorstand. Unsere Gespräche betrafen u.a. den gesellschaftlichen Wandel und den damit verbundenen Änderungen in der Art der Bestattung und des Trauerns. Da jeder Trauernde mit der Situation anders umgeht und auch jeder den Wunsch nach einer letzten Ruhestätte hat, sind alternative neue Formen hinzugekommen.
Auf einem Teil des Areals sind bereits einzelne Bäume gepflanzt  worden. Diese sind mit einem Rondell aus wilden Erdbeeren umgeben. Darin befinden sich die jeweiligen kleinen Gedenksteine, die den Urnenplatz markieren. In einem Bereich ist ein kleiner Holzaltar mit Bänken aufgestellt, in dem Angehörige der Verstorbenen ihre eigene Andacht abhalten können. Auch eine sehr persönliche Beratung und Betreuung von Stefan Mees ist Teil des Angebotes.
Auf einem neu gestalteten Zentrum des Friedhofes wurden Granit-Stehlen auf einer neuen Fläche aufgestellt, die von einer großen Rasenfläche umgeben sind. Auf den Stehlen finden sich die Namen der Verstorben in Form von Bronzetafeln.
Auch wurden Hauptwege so gestaltet, dass sie behindertengerecht und barrierefrei genutzt werden können.
Material und Unterstützung bekommt Stefan Mees auch von ortsansässigen Firmen wie Heinz Henningsen GmbH & Co. KG sowie Ga‑LaBau Schmidt oHG aus Hüsby.
Bestehende Grabstätten gestaltet Stefan Mees eng mit den Angehörigen um. Wo immer es passt und gewünscht wird, werden die großflächigen, rechteckigen Einfassungen entfernt und durch einen kleineren, ebenerdigen Granitplattenring um den Gedenkstein ersetzt. Der Pflegaufwand für die Angehörigen reduziert sich und durch die Aufhebung der Parzellierung wirkt die Grabstelle bedeutender und persönlicher.
Machen Sie sich am besten selbst ein Bild, wie die Umgestaltung des Friedhofes im Einklang mit der Natur vorrangeschritten ist und lassen Sie sich auch zukünftig von neuen Eindrücken inspirieren.

November 2021

Liebe Schubyer Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Blätter fallen, die Herbststürme wehen, der Garten wird winterfest gemacht, wir sind noch voll im
Herbstmodus. Und schon steht die Adventszeit mit seinen strahlenden Lichtern vor der Tür. Die Zeit rast
und wir haben viel zu tun. Wir müssen noch den Adventskalender bestücken, die Adventsgestecke sind
auch immer noch nicht fertig und schließlich wollen wir unser zu Hause auch noch festlich herrichten. Da
müssen wir oft Prioritäten setzen, und schon kann man etwas entspannter die Sachen angehen.
Wir wünschen Ihnen und Euch eine schöne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der
Familie.

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

Liebe Grüße und bleiben Sie gesund Ihr CDU – Vorstand

Interkommunales Gewerbegebiet
Trotz der anfänglichen Skepsis in Teilen der da-
maligen Gemeindevertretung geht es in dem In-
terkommunalen Gewerbegebiet (IKG) voran.
Die Flensburger Brauerei hat ein großes Grund-
stück erworben mit der Absicht, dort ihre Ver-
teilerlogistik aufzubauen. Die ursprüngliche
Planung musste geändert werden, damit die
Bauhöhe auf 20 m erhöht werden kann, um die
Technik des Hochregallagers im Gebäude un-
terzubringen. Im Vertrag des IKG wurde nicht
berücksichtigt, dass unsere Freiwillige Feuer-
wehr auch für dieses neue Gebiet zuständig ist.
Die sich dadurch evtl. ergebenden Mehrauf-
wendungen müssten in diesem Fall von der
Gemeinde getragen werden. Erschwerend
kommt hinzu, dass es immer noch keinen Plan
für eine neu angepasste Feuerwache seitens der
Gemeinde gibt.
Wir, die CDU, finden, dass sowohl gegenüber
dem IKG als auch der Feuerwehr Handlungsbe-
darf besteht

Einwohnerversammlung
Am 25.08.2021 fand eine Einwohnerversamm-
lung im dänischen Versammlungshaus statt.
Leider war das Raumangebot auf Grund von
Corona nicht ausreichend. Viele interessierte
Bürger wollten keine Ansteckung riskieren und
verließen die Veranstaltung.
Auf der Versammlung wurde zu mehreren The-
men berichtet.
– Breitbandzweckverband: der Geschäfts-
führer Lutz Schnoor berichtete zum
Fortschritt in Schuby und versprach al-
en Schubyern den Glasfaseranschluss
bis Ende 2021.
– Car-Sharing-Projekt: Rüdiger Wiese in-
formierte zu Überlegungen für die An-
schaffung eines Dörpsmobil in Schuby.
– Biogasanlage/Fa. Niersberger: Herr Dr.
Cassaretto berichtete über die Absich-
ten, die reine Gasproduktion aus der Zu-
ckerrübe umzustellen auf Zuckerrübe
und die Verwertung von Sekundärstof-
fen, wie Trester, Glykol. Dieses Verfah-
ren begründet sich aufgrund einer neuen
Energierichtlinie der EU.
– Die Bürgermeisterin stellte den Fort-
gang zu den Projekten Gewerbegebiet,
Baugebiet und Dorfmittelpunkt in
Schuby vor. Wir nehmen zu diesen
Punkten in dieser Ausgabe Stellung.

Sanierung der Straße Pukholm
Die CDU-Fraktion hat den Antrag zur Abschaf-
fung der Straßenausbaubeitragssatzung im Juni
2019 gestellt. Die CDU-Fraktion konnte sich
nicht durchsetzen, hat jedoch erreicht, dass der
Straßenzustand aufgenommen, die Instandset-
zungskosten dazu geschätzt und ein Investiti-
onsplan für die folgenden 10 Jahre aufgestellt
werden sollte. Danach sollte erneut über unse-
ren Antrag beraten werden.
Die Fördermittelzusage zum Ausbau der Straße
Pukholm ist im Sommer 2021, nach zwei Jah-
ren, doch noch eingegangen. Nach Kostenvor-
anschlag und Abzug der Fördermittel müssen
noch 150.000,– € von Anliegern und Gemeinde
aufgebracht werden.
Nach der Straßenausbaubeitragssatzung müss-
ten von den Anliegern 70% (ca. 105.000 €) ge-
tragen werden. Selbst bei einer anderen
Einstufung sind mindestens 20 % der offenen
Kosten durch die Anlieger zu tragen und dieses
wären mindestens 30.000 €.
Die Anwohner sind von der Bürgermeisterin
zwischenzeitlich noch nicht informiert worden,
welche finanziellen Belastungen auf sie zukom-
men würden.
Wir, die CDU, haben die Abschaffung der Stra-
ßenausbaubeitragssatzung beantragt, die Mehr-
heit in der Gemeindevertretung verschleppt
jedoch die Entscheidung.

Küchenhilfe für die Kita
Der Kindergarten hat die Gemeindevertretung
gebeten, eine Küchenhilfe für die Mittagessen-
Ausgabe einzustellen. Die Kita ist personell
knapp besetzt, so dass häufig der Bundesfrei-
willigendienstleistende (BuFDi) diese Aufgabe
übernommen hat. Die Küchenhilfe ist ein Qua-
litätsmerkmal, welches jedoch die Gemeinde
zusätzlich auf eigene Kosten finanzieren muß.
Unser Fraktionsvorsitzender, Kolja Zalewski,
hospitierte daraufhin an einem Tag in der Kin-
dergartenküche und verschaffte sich vor Ort ei-
nen direkten Eindruck. Er stellte fest, daß der
Antrag berechtigt ist, jedoch auch organisatori-
sche Maßnahmen zusätzlich eingeführt werden
sollten.
Wir, die CDU, begrüßen den Entschluss der
Gemeindevertretung, sich für eine Küchenhilfe
(3 Std. täglich) zu entscheiden.

Erschließung Gewerbegebiet B3
(zwischen B201 und Bauhof)
Wie bereits von uns berichtet, sind wir mit der
Entscheidung der SPD-Mehrheit, das Gewerbe-
gebiet B3 auszubauen, nicht nur wegen der er-
heblichen Kosten für die Gemeinde, sondern
auch wegen der zu erwartenden hohen Grund-
stückspreise nicht einverstanden. Zwischen-
zeitlich liegt ein Angebot über die Erschließung
vor. Dieses liegt im Rahmen der Kostenschät-
zung des Amtes aus dem Jahr 2019. Die Kos-
tenschätzung geht von einem Endpreis pro qm
von 33,– € aus. Nimmt man die reine Nutzflä-
che der Grundstücke, so erhöht sich für die
Käufer der Grundstückspreise auf 57,– €/qm.
Auch die Kosten (ca. 170.000 €) für die Pla-
nung und Verlegung der durch das Gebiet füh-
renden Regenwasserleitung sind nicht bei den
Grundstückspreisen berücksichtigt worden. Lt.
Bürgermeisterin und SPD sollen diese Kosten
von der Gemeinde subventioniert werden.
Wir, die CDU, kritisieren, dass hier ein Spon-
soring durch die Gemeinde stattfindet und auf
der anderen Seite die Straßenausbaubeitragssat-
zung aufrechterhalten wird.

Verein „Schuby Mobil“ gegründet.
Am 26.10.2021 wurde im alten Amtsgebäude
der Verein „Schuby Mobil“ gegründet. Ver-
einszweck ist es, einen Beitrag zum Klima-
schutz zu leisten, indem ein Dörpsmobil in
einer Art „Car-Sharing“ angeboten wird. Er-
klärtes Ziel ist es dabei, den Zweitwagen über-
flüssig zu machen. Wir, die CDU, unterstützen
das Projekt und wünschen allen Mitgliedern
stets eine gute Reise.
Bei der Finanzierung haben wir jedoch Zweifel.
Das Geschäftsmodell sieht die Gemeinde als
Beschaffer des Fahrzeugs und der Ladeinfra-
struktur, immerhin ca. 25.000,–€. Weiterhin
wird in den ersten Jahren bereits jetzt eine An-
schubfinanzierung von 2.300,–€ durch die Ge-
meinde vorgesehen. Auch der
Fahrzeugstellplatz sowie ein Stellplatz für
Fahrräder wird durch die Gemeinde kostenfrei
bereitgestellt. In der Fünfjahresbilanz steht am
Ende nur ein Wertverlust für das Auto von 46%
und für die Ladesäule von 0%. Unterm Strich
trägt die Gemeinde das gesamt finanzielle Ri-
siko des Projekts.
Auch wir, die CDU, wollen alternative An-
triebe ohne fossile Brennstoffe und Anreize für
unsere Bürger zum Umstieg. Jedoch sollen
auch alle Vereine in Schuby bei der Unterstüt-
zung durch die Gemeinde gleichbehandelt wer-
den.

Jahreshauptversammlung
Auf der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Schuby-
Lürschau wurden auch Vorstandswahlen durchgeführt. Neuer
Beisitzer wurde Marko Pertermann. Er stellt sich ihnen hier vor.
Herausgeber: Internet:
CDU-Ortsverband Schuby / Lürschau https://www.cdu-schuby.de
Heike Pöschel (Vorsitzende) E-Mail:
Weideweg 1 a info@cdu-schuby.de
24850 Schuby Facebook:
CDU-Schuby-Lürschau
Ich bin 1985 geboren und wohne mit meiner
Frau und beiden Kindern seit Mai 2018 in der
Gemeinde Schuby. Als Mitglied des Vorstan-
des widme ich mich vorwiegend der Social Me-
dia Präsenz des Ortsverbandes auf Facebook
und trage maßgeblich dazu bei, den CDU-Orts-
verband auch außerhalb von Schuby und Lür-
schau bekannt zu machen.
Neben den überregionalen Themen des Bun-
des- und Landesverbandes konzentriere ich
mich, auch in Zusammenarbeit mit den Mitglie-
dern, auf lokale und regionale Themen. Des
Weiteren interessiert mich sehr, was hier in der
Gemeinde geplant und gestaltetet wird. Mir ist
es wichtig, auch einen kleinen Teil beitragen zu
können.
Sprechen Sie mich gerne an!

Die Bürgerecke
– Wie fanden Sie das Zusammenlegen der
Wahllokale in der Schule?
– Welche Lösung favorisieren Sie für die
Bebauung Dellenstraße?

Schreiben Sie uns
CDU-Schuby-Meinung@web.de

Baugebiet Dellenstraße
Die Planung des Baugebietes Dellenstraße
wurde mehrheitlich beschlossen und an die
Landgesellschaft zur weiteren Entwicklung
übergeben. Gewünschte Änderungen der Ge-
meindevertretung wurden auf Umsetzbarkeit
geprüft, sind aber nur teilweise berücksichtigt
worden.

Die Planung sah zwei Varianten der Zuwegung
durch dieses neue Wohngebiet vor. Die SPD fa-
vorisierte die Variante Sackgasse (siehe Plan).
Diese würde für zukünftige Eigentümer in der
zweiten Reihe bedeuten, dass die Zuwegung zu
ihren Grundstücken nur über Privatstraßen mit
den damit verbundenen Nachteilen (Erschlie-
ßung und Unterhalt, Winterdienst, Mülltonnen
an die Erschließungsstraße bringen) erfolgen
könnte. Die Straße muß zusätzlich auch für Ret-
tungs- und Feuerwehrfahrzeuge ausgebaut und
freigehalten werden.
Wir, die CDU, wollen eine solche Ungleichbe-
handlung der Grundstückseigentümer nicht
mittragen. Wir favorisieren die Ringstraße.

Wir, die CDU, bemängeln weiterhin, dass die
Baustellenzufahrt über den Grandweg zu dem
Wohngebiet erfolgen soll und die Kosten für
den Ausbau von der Gemeinde getragen und
nicht auf die Grundstückspreise des Wohnge-
bietes umgelegt werden.

Breitbandzweckverband / Fußwege
Bei der Verlegung des Leerrohres für den Glas-
faseranschluss sah die Planung der Tief-
baufirma vor, dass die Fußwege aufgetrennt
und anschließend wieder im alten Zustand her-
gestellt werden sollte. Es sei denn, die Ge-
meinde wünschte diesbezüglich eine
Veränderung des Belages. Bei mehreren Stra-
ßen war der Asphaltbelag bereits mehrmals auf-
genommen und ausgeflickt worden, so daß hier
eine gesamte Erneuerung notwendig gewesen
wäre. Die Gemeindevertretung beschloss im
Februar 2020, einige Fußwege komplett von
Asphalt zu befreien und neu zu pflastern. Leider
wurde der Auftrag hierzu erst im Oktober 2021
durch die Gemeindevertretung vergeben. Mit
einem Dringlichkeitsantrag setzte die Bürger-
meisterin den Tagesordnungspunkt kurzfristig
an. Der Mangel war damit bereits 20 Monate
bekannt und es wurde zwischenzeitlich keine
Firma mir der Reparatur beauftragt. Wir bedau-
ern dieses, besonders weil der Fußweg am Kin-
dergarten davon betroffen war. Jetzt geht es
endlich aus „witterungsbedingten Gründen“
schnell, wobei sich die Kosten dieser Maß-
nahme auf ca. 80.000– € belaufen. Auf Nach-
frage wurde uns mitgeteilt, dass sich für das
Auftragsvolumen während der ganzen Zeit kein
Unternehmen bereitgefunden hat, diesen Auf-
trag anzunehmen. Fast 400 m Fußweg -ca. 500
qm- sind für uns keine kleine Fläche mehr. Die
Sicherheit der Kindergartenkinder hätte eine
deutlich höhere Priorität verdient!
Wir, die CDU, bemängeln, dass die Bürger-
meisterin andere Prioritäten setzt und uns, bei
wichtigen Entscheidungen nicht mitnimmt.

Digitalisierung
Die CDU hatte den Antrag auf Digitalisierung
der gemeindlichen Infrastruktur gestellt.
Dieser wurde an den Amtsausschuss weiterge-
leitet. Der Amtsausschuss konnte sich nicht ent-
scheiden und hat den Antrag in den
Bauausschuss zur Beratung und Beschlussemp-
fehlung weitergegeben. Dort liegt er immer
noch!
Mittlerweile hat die Gemeindevertretung zwei
Aufträge für Maßnahmen an der gemeindlichen
Infrastruktur, Regenwasserkanalisation und
Straßenlampennetz, an Ingenieurbüros verge-
ben. Beim Straßenlampennetz hat die Firma –
entsprechend unserem Antrag – ein digitales Er-
gebnis angeboten. Gut so!
Bei der Regenwasserkanalisation wurde das
Netz auf Grund von Videoaufnahmen aus 2009
bewertet. Hier wurde kein digitales Ergebnis
abgefordert. Die Papierergebnisse sind jedoch
erkennbar Ausschnitte einer digitalen Karte von
Schuby. Die beauftragten Unternehmen können
digitale Ergebnisse liefern, jedoch nehmen Ge-
meinde und Amt diese Option nicht in An-
spruch oder fordern sie ab. So kann die
Gemeindevertretung bei Sanierungsmaßnah-
men nicht sachkundig urteilen und Geld wird
verschwendet, da eine gleichzeitige Betrach-
tung aller Kanäle, Kabel, Straßen oder Geh-
wege nicht möglich ist. Sie liegen in nur
unterschiedlichem Maßstab oder Ausschnitt auf
Papier vor.
Wir, die CDU, sind der Meinung: Ab sofort
müssen Auftragsergebnisse digital durch die
Firmen geliefert werden. Das Amt muß diese
Kataster pflegen und aktuell halten.

Radwegemarkierungen
Die Gemeinde hat die Erneuerung der roten
Radwege-Markierungen im Dezember 2018
beschlossen. Diese Maßnahme wurde immer
wieder aufgeschoben. Mittlerweile ist die
Hauptstraße asphaltiert und es könnte mit derRadweg-Markierung begonnen werden. Leider ist mit einer weiteren Verzögerung zu rechnen,
da die Mehrheit der Gemeindevertretung auf
die Sanierung des Regenwassersystems warten will.
Für uns, die CDU, hat die Sicherheit für Fuß-
gänger und Radfahrer eine hohe Priorität und
wir fordern deshalb von der Bürgermeisterin,
hier zeitnah tätig zu werden.

Schallschutz in der Sporthalle
Unsere Grundschule hat beim Schulträger im
Schul- und Kulturausschuss des Amtes eine
Schallisolierung der Sporthalle und Sanierung
der sanitären Einrichtungen beantragt. Der
Lärm in der Sporthalle führt zu einer großen
Belastung für die dort anwesenden Kinder und
Lehrkräfte. Wir, die CDU, sind für Arbeits-
schutzmaßnahmen und stehen dem Antrag po-
sitiv gegenüber. Im Gegensatz zu dem
Bauausschussvorsitzenden (SPD), der hier kei-
nen Handlungsbedarf sieht, stehen für uns Ar-
beitsschutzmaßnahmen und das Wohl der
Schüler*innen im Vordergrund.

Bericht aus der Gemeinde
Seit unserer letzten Ausgabe hat es viele Veran-
staltungen und Events in der Gemeinde Schuby
gegeben
– Im August fand unser traditionelles
Grillen statt
– Der Theaterabend des OKR
– Laternelaufen mit der Feuerwehr
– Aktion „Sauberes Dorf“
– Konzert der Schleswiger Husaren
– Ehrungen beim VfB
– Kranzniederlegung am Ehrenmal
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen eh-
renamtlichen Helfern für ihren Einsatz bedan-
ken.
Unsere Bitte an alle Vereine und Verbände:
Teilt Eure Veranstaltungstermine dem OKR
rechtzeitig mit. Es wäre schade, wenn es zu Ter-
minüberschneidungen kommen würde.

Niemand hat mich gefragt, aber …
Die Aufgabe als Gemeindevertreter ist ehren-
amtlich und sehr zeitintensiv. Dennoch sollte
man eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ein-
schlieslich. einer rechtzeitigen Information
über anstehende Belange für die Gemeinde so-
wohl von der Bürgermeisterin sowie von den
Ausschussvorsitzenden erwarten können.
Wir werden von der Bürgermeisterin oftmals
zeitlich sehr spät – oder gar nicht informiert,
z.B. werden Unterlagen für entsprechende Sit-
zungen zeitlich zu kurzfristig zugestellt, so dass
die Vorbereitungszeit nicht ausreicht, um diese
Punkte sachgerecht zu behandeln. Zu erwähnen
wäre hier: eine Änderung des Bebauungsplanes
des IKG (17 Seiten an Unterlagen) und die
Vergabe eines Sanierungsauftrages (Kosten-
höhe ca. 115.000,– €) für ein Regenrückhalte-
becken.
Bei der Planung des Baugebietes Dellenstraße
wurde unsere Fraktion überhaupt nicht betei-
ligt. Die Entscheidung, dort eine Sackgasse zu
bauen, wurde von der Bürgermeisterin und der
Landgesellschaft alleine getroffen. Die Bürger-
meisterin sollte unabhängig sein und alle Frak-
tionen gleichbehandeln

Unser Interesse
Wir wünschen uns eine bessere Zusammenar-
beit in der Gemeindevertretung. Auch bei un-
terschiedlichen Meinungen sollte es möglich
sein, einen gemeinsamen Konsens zu finden.
Wir stehen bereit für unser Schuby

April 2021

Liebe Schubyer Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Frühling hat begonnen, dazu passt dieses kleine Gedicht.
„Der Frühling ist die schönste Zeit,
was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im gold`nen Sonnenschein.“                      
Anette von Droste zu Hülshoff

„Osterhasentour“ durch Schuby und Lürschau.

Die CDU Schuby wollte erstmalig in diesem Jahr ein Ostereiersuchen im Dorf für Kinder ausrichten. Leider musste diese Aktion aufgrund der immer noch geltenden Corona-Einschränkungen geändert werden. Alternativ sollten die Kinder ein Osternest fertigen und auf die Auffahrt oder an die Haustür stellen. Ein Info-Blatt und die Bekanntmachung auf Facebook machten auf diese Aktion aufmerksam. Mehr als 80 Kinder aus Schuby/Lürschau gaben ihre Anmeldungen ab.
Am Vorabend des Osterfestes machten sich die Mitglieder des CDU-Vorstandes auf „Osterhasen-Tour“, um diese Nester mit Süßigkeiten zu füllen.
Wir danken allen Beteiligten und freuen uns auf die nächste Aktion.

Liebe Grüße und bleiben Sie gesund, Ihr CDU-Vorstand

Interview mit unserem Ehrenbürgermeister Helmut Ketelsen

„Wir in Schuby“ (WiS) sprachen  mit unserem Ehrenbürgermeister Helmut Ketelsen. Wer unseren Helmut kennt mag erahnen, dass der kurze Beitrag an dieser Stelle nicht alle Facetten abdecken kann, die zur Sprache kamen.
WiS: Helmut, Du bist als Bürgermeister 2018 in den Ruhestand gegangen und wurdest dann von der Gemeindevertretung zum  „Ehrenbürgermeister“ ernannt. Wie blickst Du auf Deine Zeit als Bürgermeister zurück?
Helmut: Es recht zu machen jedermann,  ist eine Kunst, die keiner kann. Ich halte mich da deshalb mit Äußerungen zurück, denn in der Retroperspektive ist es immer leicht zu urteilen – auch über Personen – , die jetzt in der Verantwortung sind.
WiS: Was waren für Dich wichtige Projekte während Deiner Amtszeit?
Helmut: Die Realisierung der Eisenbahnunterführung nach fast 40-jähriger Planung sowie die Nachfolge für die ärztliche Versorgung in unserer Gemeinde.
WiS: Und was hättest du gerne noch umgesetzt?
Helmut: Mir liegt die Musik sehr am Herzen, insofern hätte ich gerne die musischen Vereine (Schleswiger Husaren, Schleswiger Spielmannszug, Männergesangsverein) zusammengeführt und gefördert. Außerdem hätte ich sehr gerne den Ortskulturring noch stärker gefördert und unterstützt, denn er leistet wirklich einen wichtigen Beitrag für unsere Dorfgemeinschaft. Der Neubau einer Feuerwache für unsere Freiwillige Feuerwehr und eine große Sporthalle wären sicherlich auch auf meiner Agenda für Schuby gewesen.
WiS: Helmut, wir erleben in dieser Corona- Zeit einen Schub für die Digitalisierung. Du hast sehr früh mit dem Computer und dem Tablett gearbeitet. Wie schätzt Du diesen Boom ein?
Helmut: Es ist ein Segen für alle, die eine Affinität zu Computern haben. Sie können damit in Verbindung bleiben, Homeoffice machen und wirklich gestalten. Für viele ist es aber auch ein Fluch. Schlechte Netzverbindungen, teure Hardware und der Computer „das unbekannte Wesen“ stoßen ab und lösen Antipathie aus. Gleichzeitig werden aber viele Vorgänge nur noch über diesen Weg abgewickelt, z.B. Bankgeschäfte, Steuererklärungen, Weiterbildungen sowie amtliche Bekanntmachungen. Hier alle Bürger mitzunehmen ist eine Herausforderung.
WiS: Eine Frage zum Schluss, wirst Du dich impfen lassen?
Helmut: Ich lasse mich selbstverständlich impfen. Ich werde aber warten, bis ich bei unserem Arzt in Schuby einen Termin erhalte.
WiS: Vielen Dank für das Gespräch Helmut. Wir wünschen dir alles Gute und bleib gesund!

Glasfaser
ausbau in Schuby

Die Versorgung mit einer schnellen Internetverbindung gehört heute zum Standard, wenn man an der digitalen Welt teilhaben möchte. Gerade in Corona Zeiten ist sie ein wichtiger Baustein für Homeschooling und Homeoffice. Viele Bürger in Schuby warten darauf, dass sie endlich an das Breitbandnetz angeschlossen werden.
Auf unsere Nachfrage, wann dieser Ausbau zeitlich abgeschlossen sein soll, erklärte die Bürgermeisterin, dass der Glasfaserausbau in Schuby im Sommer 2021 fertig  sein soll. Hieran bestehen allerdings erhebliche Zweifel!
Mit steter Regelmäßigkeit werden die Fußwege durch die Firma wieder geöffnet, da die Leerrohrverlegung nicht korrekt ausgeführt wurde. Das hatte zur Folge, dass das Glasfaserkabel nicht eingeblasen werden konnte. Darüber hinaus finden diese Arbeiten fast ausschließlich  auf der Haupttrasse durch das Dorf in Richtung Hüsby statt. Auf mehreren Grundstücken, z.B. Birkenweg und Süderstraße, wurde lediglich nur ein Leerrohr für den Hauszugang geschaffen. Jedoch das Leerrohr für die Zuleitung über öffentlichem Grund fehlt. In den sozialen Medien wirbt aber der Breitband Zweckverband Mittlere Geest mit seinen „Erschließungserfolgen“, die auch die o.a. Straßen beinhalten.
Wir, die CDU Schuby, sind der Auffassung, dass gerade jetzt der Ausbau vordringlich von der Gemeinde vorangetrieben werden muss.

Niemand hat mich gefragt aber,

jeder Bürger sollte mittlerweile (wie auch wir als CDU-Schuby) erkannt haben, dass Naturschutz mit seinem Verhalten – besonders im eigenen Garten – beginnt. Insofern ist die Fällung der zwei großen Kastanien im Roßweg nicht förderlich gewesen und wird auch von uns missbilligt. Der Schrei der SPD nach einer Baumschutzsatzung erfolgte reflexartig. Dennoch sollte dieses Thema umfassender betrachtet werden:
Das Fällen von besonderen, das Orts- oder Landschaftsbild prägenden Bäumen, stellt einen Eingriff in die Natur und Landschaft dar. Die Beseitigung dieser Bäume bedarf einer Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde. In der Zeit vom 01. März bis 30 September ist eine Fällung in jedem Fall aus Artenschutzgründen untersagt. Was gilt nun für das betreffende Grundstück? Die Bäume stehen auf privatem Grund und es existiert kein Bebauungsplan, in dem sie verzeichnet sein könnten, um einen zusätzlichen Schutzstatus zu rechtfertigen. Der Standort in einer Seitenstraße begründet dazu nicht den Ortsbild prägenden Charakter.
Der Förster Peter Wohlleben, bekannt aus dem Fernsehen und als Autor über die Bäume und den Wald, würde auch noch hinterfragen, ob es sich um eine heimische Baumart handelt. Für eine Rosskastanie wäre das zu verneinen.
Was würde eine Baumschutzsatzung verbessern? Eine Baumschutzsatzung würde eine Erhebung aller Bäume in der Gemeinde in einem Kataster nach Standort und Zustand bedeuten. Bäume mit einem Stammumfang von mehr als 80 cm in einem Meter Höhe würden dann nur noch mit Genehmigung der Gemeinde, Einzelbeschluss der Gemeindevertretung, gefällt werden dürfen. Diese Einschränkung könnte aber auch dazu führen, dass Grundstücksbesitzer ihren derzeitigen Bestand prüfen und frühzeitig verhindern, dass ihre Bäume unter diese Beschränkungen fallen oder sogar die Anpflanzung von Bäumen unterlassen.
Wir, die CDU Schuby, wünschen uns mündige Bürger, die in der heutigen Zeit stets von selbst an den Naturschutz denken und diesen auch berücksichtigen.
Die Forderung der SPD ist verwunderlich, da sie bereits von ihrer Forderung „Einrichtung einer Baumschutzsatzung“ beim Knickschutz an der B 201 zwischen Putjeredder und Kreisverkehr, im Lürschauer Weg (Umwidmung eines Knicks zugunsten der Errichtung eines Wohnkomplexes) und im Gewerbegebiet (Stocksetzung des gesamten Knicks und Fällung aller Bäume) abgewichen ist. Die Grundstückseigentümer wurden nicht gefragt und die Schutzstreifenfunktion an der B 201 ist nicht mehr gegeben.
So geht Naturschutz nicht! Wir, die CDU Schuby, sind der Meinung, dass Naturschutz- und Eigentümerinteressen abzuwägen sind und nicht durch Regelungen- und Verordnungen eingeschränkt werden.

Kurz und Knapp

Die Geschichte der Litfaßsäule

Wir berichteten in der letzten Ausgabe über das „Schicksal“ unserer Litfaßsäule in der Bahnhofstraße. Hier gibt es einen Fortschritt zu vermelden: Die Säule wurde gereinigt!! Die Werbe-Interessenten warten somit jetzt mehr als zwei Jahre auf ein positives Signal aus der Gemeindevertretung, um diese Flächen nutzen zu können. Jetzt könnte es endlich losgehen!

Der VFB Schuby braucht Sicherheit
In der letzten Ausgabe berichteten wir über die Notwendigkeit eines neuen Pachtvertrages zwischen der Gemeinde Schuby und dem VfB. Seit fast einem Jahr gab es dort keinen Fortschritt. Selbst auf Nachfrage im Finanzausschuss durch unseren Fraktionsvorsitzenden Kolja Zalewski „warum das Thema nicht auf der Tagesordnung für die Dezembersitzung der Gemeindevertretung stehe“, hieß es lediglich „ist nicht eilig“. Doch plötzlich kommt Bewegung in die Angelegenheit. Der Vorstand des VfB Schuby hatte mitgeteilt, dass die zugesagten Fördergelder des Landessportbundes zurückgezogen würden, wenn nicht endlich ein gültiger neuer Pachtvertrag eingereicht würde.
Jetzt war es auf einmal sogar sehr eilig!  Anfang Januar, in Zeiten des Lock down, trafen sich dann auf Veranlassung der SPD die Vertreter des Vereins, die Bürgermeisterin, Jens Hansen und der Finanzausschussvorsitzende. „Fünf verschiedene Haushalte“. Wir, die CDU Schuby, nahmen nicht teil, da wir damit gegen die Beschränkungsregeln verstoßen hätten. Unserer Meinung nach hätte dieses Thema auch ONLINE behandelt werden können und dabei hätten alle Parteien die Möglichkeit zur Mitwirkung gehabt.

Unsere “Freiwillige Feuerwehr Schuby“

Im Herbst 2018 wurde das Gebäude der Feuerwehr durch die Hanseatische Feuerwehrunfallkasse bemängelt. Im Dezember 2019 fasste die Gemeindevertretung den Beschluss, ein Planungsbüro zu beauftragen,  die möglichen Optionen zu bewerten.
Im Dezember 2020 behandelte die Gemeindevertretung das Thema erneut. Die Betrachtungen der Amtsverwaltung hatten ergeben, dass die Varianten, „Anbau oder Umbau“ nicht finanzierbar oder genehmigungsfähig sind.
Es bliebe nur die Option eines Neubaus. Wir hatten uns zu diesem Thema bereits in der letzten Ausgabe sehr konkret geäußert. Leider konnten wir die SPD/SSW Mehrheit nicht umstimmen den Beschluss „die nächsten Maßnahmen sollen eingeleitet werden“ konkreter zu fassen.
Im Haushalt 2021 wurden deshalb auch keine Mittel für einen evtl. Neubau oder für ein Planungsbüro eingestellt. Damit hängt das Projekt weiterhin in der Luft. Keine gute Situation für unsere Feuerwehr und deren Ehrenamtler.
Wir, die CDU Schuby, favorisieren weiterhin den Neubau des Feuerwehrgebäudes auf dem Gelände neben dem alten Amtsgebäude. Die Bürgermeisterin möchte jedoch ihr Lieblingsprojekt „Dorfmittelpunkt“ auf diesem Gelände nicht gefährden.

Wohnbauliche Entwicklung Schuby – Dellenstraße

Die Gemeinde hat sich frühzeitig einstimmig für die weitere wohnbauliche Entwicklung des Dorfes in der Dellenstraße entschieden.
Das Gebiet liegt zwischen Dellenstraße, Grandweg und der Bebauung im Langredder und war ursprünglich etwas mehr als 5 ha groß. Ein Waldschutzstreifen zum Langredder hin und der Wunsch des Verkäufers, einen Schutzstreifen zur Bebauung in der Dellenstraße einzurichten, reduzierte die Fläche auf ca. 4 ha.
Diese Planungen werden nun konkreter. Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung im Dezember 2020 mit der SPD/SSW-Mehrheit jedoch entschieden, den weiteren Prozess in die Hände der Landgesellschaft zu übertragen. Die Bürgermeisterin hat erklärt, dass die Interessen der Gemeinde berücksichtigt werden sollen.

Wir, die CDU Schuby, erwarten von der Bürgermeisterin, dass sie die gemeindlichen Interessen priorisieren soll:
•   Eine Durchgangsstraße, keine Einbahnstraße wie im Langacker. Die größere Fahrbahnbreite bietet auch genügend Raum für Müll-, Ver- und Entsorgungsfahrzeuge sowie Rettungsfahrzeuge
•   Grundstücksangebote sowie Bebauung für: Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Stadthäuser, altersgerechtes Wohnen, Reihenhäuser, kleinteiliger Wohnraum
•   Einen Spielplatz – dafür könnte der Spielplatz Wohrtacker langfristig reduziert werden. Die gesetzlich vorgeschriebene Grundversorgung aller Familien bliebe erhalten
•   Eine Quartierslösung bei der Energie- und Heizversorgung
•   Ausrichtung der Häuser, so dass Solarenergie genutzt werden kann
•   Gestaltung aller Wege als „Fahrrad freundlich“, so dass das Fahrradfahren gefördert wird
•   Ein Regenrückhaltebecken im Waldschutzstreifen zur Regenwassersammlung
•   Einen Durchstich zum Grandweg als alternative Rettungszufahrt, jedoch durch Klapp-Poller abgesperrt. Fußläufig wäre damit die Feldmark für jedermann erreichbar.
•   Eine Priorisierung der Grundstücksvergabe für Schubyer Familien mit kleinen Kindern, Schubyer Einwohner oder deren Familienangehörige.
•   Bei den Einzel- oder Mehrfamilienhäusern wünschen wir die Festlegung einer Eigennutzung von mindestens 5 Jahren für den Bauherren

Haben Sie die Anschlusskästen gesehen?

Hier entsteht der Eindruck, dass diese ohne Planung im öffentlichen Raum aufgestellt wurden. Zum Teil stehen sie innerhalb der Fußwege (Ochsenweg, Höhe Birkenweg), im Sichtfeld an Sehenswürdigkeiten in Schuby (Gedenkstein, Flaggenmasten, Höhe Einfahrt Boyebüll) oder einfach dicht am Straßenkörper (Weideweg).
Wir, die CDU-Schuby, denken, dass  hier  eine stringente Vorgabe und Baubegleitung mit Augenmaß durch die Bürgermeisterin hätte erfolgen müssen. Wenn sich das fortsetzt, wird unser Ortsbild bald geprägt sein durch Anschlusskästen.

Barrierefreie Bushaltestellen

Barrierefreiheit ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die insbesondere die Mobilität der Menschen ermöglichen soll. Daher sollen die Bushaltestellen innerhalb der Gemeinde bis Ende 2022 barrierefrei ausgebaut werden. Die Pflasterarbeiten schreiten gut voran und die Gemeinde hat bisher immer die zugesagten  Fördergelder erhalten. Im Ochsenweg, Höhe Kalinka, gelang es sogar, den Aufbruch des Fußweges für den Glasfaserausbau zu nutzen und somit die Bushaltestelle vorzeitig umzubauen. Der stellvertretende Bürgermeister, Kolja Zalewski von der CDU Schuby, nahm in Vertretung der Bürgermeisterin die bisherigen Umbauten für die Gemeinde ab. Beanstandungen wurden in das Abnahmeprotokoll
aufgenommen, wobei es in einem Fall zu einer längeren zeitlichen Verzögerung der Mängelbeseitigung kam.
Leider sind die Richtlinien und Voraussetzungen für eine Barrierefreiheit nicht alle berücksichtigt worden. Zu bemängeln sind die Fahrgastunterstände, insbesondere  die Breiten die Zuwegungen, die Ausleuchtung, Fahrplanmast, Mülleimer usw.
Wir, die CDU Schuby, nehmen die Voraussetzungen für eine Barrierefreiheit ernst und bleiben hier weiter am Ball, damit auch dort eine Korrektur vorgenommen werden kann.

Systematische, digitale Erfassung unserer gemeindlichen Infrastruktur

Die Stromversorgung der Straßenbeleuchtung in der Theodor-Storm-Straße musste im Dezember 2020 repariert werden. Hierbei traten erhebliche Wissenslücken über die gemeindliche Infrastruktur zu Tage. Die Maßnahme wurde relativ teuer, da der marode Zustand zwar bekannt war, bei der Trassenplanung des Breitbandanschlusses aber nicht berücksichtigt wurde. Das Verlegen des Breitbandkabels hätte als Synergieeffekt genutzt werden können, um zeitgleich die Kabel der Straßenbeleuchtung auszutauschen.
Die CDU-Fraktion beantragte daraufhin in der Gemeindevertretung, die gemeindliche Infrastruktur zu digitalisieren.
Wir möchten erreichen, dass ein digitales System geschaffen wird, in dem alle relevanten Elemente auf einer Karte abgebildet werden:
•   Straßenzustand, incl. Fuß- und Radwege
•   Abwasser- und Regenwasserkanalisation, incl. Bildmaterial der letzten Kamera-Befahrung
•   Straßenbeleuchtung
•   Breitbandverlegung
•   Externe Versorgungsleitungen, z.B. Strom- und Gasleitungen
•   Bushaltestellen
Es wäre dann möglich, bei erforderlichen Reparaturarbeiten oder Veränderungen an einem der Systeme, die anderen in die Betrachtung mit einzubinden und Synergieeffekte und Kosteneinsparungen zu erzeugen.
Wir, die CDU Schuby, haben diesen Antrag auch gestellt, damit der Zustand der gemeindlichen Infrastruktur erhoben wird und die Straßenausbaubeitragssatzung endlich abgeschafft werden kann. Der Antrag soll im Amtsausschuss beraten werden, damit auch die anderen Amtsgemeinden bei der Lösungsfindung durch die Bauverwaltung des Amtes Arensharde beteiligt werden können.

Unsere Bundestagsabgeordnete

Liebe Schubyer Leserinnen und Leser,

der 24. September 2017 war ein großer Tag für mich. Genau 68.120 Flensburger und Schleswig‑Flensburger schenkten mir ihr Vertrauen und wählten mich zur Bundestagsabgeordneten. Das waren genau 40 Prozent der Erststimmen – ein Ergebnis, das mich stolz gemacht hat, und ein Ergebnis, das ich gerne wiederholen würde.
Zum Ende der parlamentarischen Sommerpause wurde ich auf der Wahlkreismitgliederversammlung der CDU-Kreisverbände Flensburg und Schleswig-Flensburg erneut als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 1 gewählt. Damit trete ich bei der kommenden Bundestagswahl am 26. September 2021 erneut als Direktkandidatin auch für Schuby an.
Diese Entscheidung macht mich froh, bestätigt mich und meine Arbeit und spornt mich weiter an, meine Heimat voranzubringen und in Berlin zu vertreten. Ein Ergebnis aber auch, das große Verantwortung bedeutet. Ich muss die Erwartungen, die die Bürgerinnen und Bürger mit der Wahl an mich knüpfen, ausfüllen. Das habe ich gerne getan, in Berlin als direktes Mitglied des Innenausschusses und stellvertretendes Mitglied im Wirtschaftsausschuss. So war es mir möglich, direkt oder indirekt an vielen Förderprogrammen des Bundes mitzuwirken, die sich dann auch positiv auf meine Heimat auswirken.
Ob im Interkommunalen Gewerbegebiet mit Schleswig oder im Schubyer Gewerbegebiet am Westring – Betriebe brauchen das schnelle Internet, um konkurrenzfähig zu bleiben oder zunehmend auch Landwirte, die auf genaue Geo-Daten für ihre Maschinen angewiesen sind. Allein der Ausbau geht viel zu zögerlich voran; weiße Flecken der Unterversorgung sind immer noch zu beklagen. Der Bund hat gehandelt und sowohl Sonderprogramme für eine Gigabit-Versorgung von Schulen, Krankenhäusern und Gewerbegebieten vorgelegt als auch zur Abdeckung des Handy-Empfangs in unterversorgten Regionen.
Große Chancen für die Zukunft – auch für Schuby – sehe ich im „Smart City-Programm des Bundes, wie es in Süderbrarup bereits umgesetzt wird.
Als „Smart City“ versteht man eine intelligent vernetzte Region, die die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund stellt, sie jedoch in Einklang mit Natur und Umwelt bringt, was mir besonders wichtig ist. Häufig handelt es sich hierbei um digitale Lösungen, die die Wirkkraft, die Wettbewerbsfähigkeit und das Gemeinschaftsgefühl nachhaltig fördern.
Aber nicht nur digital möchte ich unsere Gemeinden, unsere ganze Region, voranbringen. Ich habe mich deshalb in der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ der Bundesregierung engagiert. Was bedeutet das? Nicht nur im Kreis Schleswig-Flensburg sondern in vielen ländlichen Regionen Deutschlands müssen sich die Menschen fast täglich mit kaputten Straßen, leerstehenden Geschäften oder langen Anfahrtswegen z.B. zum Hausarzt auseinandersetzen.
In anderen Gegenden treffen wir auf gut ausgebaute Straßennetze, moderne Mobilitätskonzepte und vitale Innenstädte. Auch Fachärzte sind oft fußläufig zu erreichen.
Die Bundesregierung hat mit der Kommission gleichwertige Lebensverhältnisse auf diese zum Teil erheblichen Unterschiede reagiert. Ziel ist es, eine gerechte Verteilung von Ressourcen und Möglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Wohnort sicherzustellen. Dies betrifft Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten, aber auch die sogenannte sichere Daseinsvorsorge: Schulen, medizinische Versorgung, Kultur- und Freizeitangebote sowie technische Infrastrukturen wie Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Energie und Straßen.
Das heißt, ich setze mich für einen fairen Ausgleich zwischen ländlichen Regionen und städtischen Ballungszentren ein, mit dem beide Seiten vor den Folgen von Wanderungsbewegungen in die eine oder andere Richtung geschützt werden.

Es grüßt Sie herzlich

Die Bürgerecke

Welche Meinung haben Sie zu einer Baumschutzsatzung?
Wie sind Sie mit dem Fortschritt des Glasfaserausbaus zufrieden?
Schreiben Sie uns
CDU-Schuby-Meinung@web.de

November 2020

CDU-Grillen

Der CDU OV Schuby/Lürschau hatte zu seinem jährlichen Grillabend in das Sportlerheim Schuby eingeladen und viele Gäste sind gekommen. Da kürzlich ein Wechsel im Vorstand stattfand, sollte der ausgeschiedene 1. Vorsitzende Henning Timm offiziell verabschiedet werden. Aus diesem Anlass kamen auch die Innenministerin des Landes SH Dr. Sabine Sütterlin-Waack, die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen, der Landtagsabgeordnete Andreas Hein und der Kreistagsabgeordnete Tim Petersen. Die 1. Vorsitzende, Heike Pöschel, begrüßte alle Anwesenden und freute sich, dass so viel politische „Prominenz“ den Weg nach Schuby gefunden hat. 13 Jahre war Henning Timm an der Spitze des Ortsverbandes und hat diesen souverän mit viel Herzblut und Engagement geleitet. Ihm ist es gelungen, in dieser Zeit durch seine ausgleichende und ruhige Art für ein harmonisches Miteinander zu sorgen. An seiner Seite unterstützte ihn all die Jahre seine Ehefrau Christel und beide zusammen waren ein eingespieltes CDU-Team. Viele Impulse an Aktivitäten und die Organisation von Veranstaltungen haben beide für den Ortsverband angestoßen.
Als eine besondere Ehrung zeichnete der Ortsverband Henning Timm mit einer Urkunde zum Ehrenvorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Schuby/Lürschau aus. Die Innenministerin, gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes, hielt eine Laudatio mit humoristischen Begebenheiten aus seiner jahrelangen Tätigkeit. Weitere Dankesworte und Präsente wurden auch von Andreas Hein, Tim Petersen und für den Ortsverband vom 2. Stellvertreter Udo Peltzer überreicht.
Das leckere Grillen fand unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften drinnen im Sportlerheim statt und alle Gäste ließen sich die gespendeten Salate nebst Grillfleisch schmecken. Der Abend klang bei schönstem Spätsommerwetter und guter Stimmung draußen unter Pavillons aus.

“Das Bürgerinterview”

Der Hausbau ist stets ein großer Schritt in ein neues Abenteuer – egal ob für junge Familien, Paare oder im Rentenalter. Es bringt immer etwas Beständigkeit gegenüber dem Wohnort mit sich. Wenn aus einem Wohnort eine Heimat wird, sollte man die Chance ergreifen.
So plante auch eine junge Familie, im Winter 2018 zugezogen, sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen und in ihrer neuen Wahlheimat Schuby sesshaft zu werden.
Anfang 2019 dann die erfreuliche Nachricht: Es wird ein neues Baugebiet mit insgesamt 13 Grundstücken entstehen, welches über die Landgesellschaft Schleswig Holstein vermarktet werden soll. Die junge Familie wartete auf offizielle Informationen bzgl. des Vergabeverfahrens und Grundstücksdetails. Doch zunächst gab es nur über Mundpropaganda diverse Informationen. Nach einigen Monaten vergeblichen Wartens nahm die junge Familie selbst Kontakt zur Landgesellschaft auf und ließ sich voller Erwartung auf die Warteliste setzen. Da es zunächst auch telefonisch keine näheren Informationen zum Baugebiet gab, suchten sie im Internet nach weiterem. Jedoch blieb dies auf der Homepage der Landgesellschaft erfolglos, denn dort gab es keinen einzigen Hinweis auf das neue Baugebiet. Lediglich das Protokoll der Gemeindevertretung wurde auf der Homepage vom Amt gefunden, in dem der Beschluss zum Baugebiet stand. Es vergingen weitere Wochen und Monate des Wartens. Bei telefonischen Nachfragen bei der
Landgesellschaft wurden sie weiterhin vertröstet. Es hieße stets, man sei noch nicht soweit, die Grundstückspreise müssen noch berechnet werden oder es fehle die passende Tiefbaufirma für den Ausbau der neuen Straße – genannt Langacker.
Im Januar 2020 fragten sie dann erneut nach, wieder wurden sie mit der Information „bald“ vertröstet und nach wie vor gab es auf der Homepage der Landgesellschaft keine offizielle Meldung über das neue Baugebiet.
Zwölf Monate nach Eintragung in die Warteliste erhielten sie endlich am 30.04.2020 die erhoffte Mail mit der Bitte, drei Grundstücke bis zum 18.05.2020 zu priorisieren. Dann wieder nichts. Auf weiterer Nachfrage hieß es, die Auslosung findet intern ohne konkrete Auswahlvorgaben statt. Schließlich erhielten sie am 02.06.2020 die Absage. Sie haben sich nun umorientiert und im Umland ein Baugrundstück gefunden.
Wie bereits geahnt, erfuhren wir, dass bei der Auslosung auch eine Investorengemeinschaft gewonnen hat und nun ein Doppelhaus zur Vermietung bauen wird. Dieses Vorgehen erschwert es ungemein, junge Familien und Paare an die Gemeinde zu binden. Auch hat die Landgesellschaft entgegen des Bebauungsplan die Nr. 1 nicht zweigeschossig ausgeschrieben. Die Familie berichtete weiterhin, es habe den Anschein, dass das neue Wohngebiet nicht gewollt sei. Sie begründeten ihre Aussage u.a. mit der verkehrstechnischen Anbindung, denn dieses ist nur über den Langredder zugänglich. Der Grandweg wurde hierfür mit zwei Pollern blockiert. Ein weiterer Aspekt ist die Lage des Ortsschildes, denn das Wohngebiet liegt außerhalb davon. Somit ist die Ausfahrt aus der neuen Straße Langacker höchst gefährlich, da diese sehr schlecht in den Langredder einsehbar ist und außer Orts die üblichen 100km/h gelten. Es wäre zweifelhaft, ob „rechts vor links“ außerhalb des Ortsschildes funktionieren werde.
Wir als CDU Schuby-Lürschau hatten uns gewünscht, jungen Familien mit Kindern aus Schuby mehr Priorität einzuräumen sowie mindestens fünfjährige Eigennutzung des neuen Wohnraumes durch den Bauherren zu fordern. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass es bei neuen Baugebieten zu einer gerechten Vergabe kommt und appellieren an die Bürgermeisterin, sich gleichermaßen für „junge Schubyer Familien“ als auch altersgerechtes Wohnen einzusetzen.

Gewerbeentwicklung in Schuby

Seit vielen Jahren musste sich die Gemeindevertretung mit der Entwicklung einer neuen Gewerbefläche beschäftigen. Leider wurde zu diesem Thema kein Konsens durch die unterschiedlichen Vorstellungen der Fraktionen erzielt. Die Notwendigkeit einer Gewerbeentwicklung wurde von der neuen Gemeindevertretung erkannt. Mit Unterstützung des Amtes wurden zwei Varianten verglichen.
Das Gebiet Weideweg (B7) punktete mit flexiblen Flächen, niedrigen Landkaufpreisen, einschränkungsfreien Flächen und einem niedrigeren Verkaufspreis der erschlossenen Fläche.
Das Gebiet an der B201 (B3) punktete mit einem vorhandenen Bebauungsplan.
Unsere Bedenken hinsichtlich der einschränkenden Verwertung der Flächen durch Knicks, Schutzräume (siehe Schraffur) und Grünflächen (siehe grüne Markierungen) sowie eine durch das Gebiet führende Regenwasserleitung wurden von der SPD/SSW und „Unabhängigen“ nicht berücksichtigt, obwohl sie im Bebauungsplan eingezeichnet und vermerkt sind.
Auch auf die höheren Erwerbspreise der fehlenden Flächen (60% höher als im B7) wurde nicht eingegangen.
Das Gebiet wird damit unwirtschaftlich.
Wenn ein Gewerbetreibender eine große Fläche kauft, dann möchte er sie auch komplett für seinen Betrieb nutzen und nicht Grünstreifen oder Schutzflächen anlegen und pflegen, die er nicht gewerblich nutzen darf.
Wir hoffen sehr, daß die Interessenten hierzu auch umfassend informiert werden. Wir als CDU unterstützen deshalb weiterhin das Projekt Gewerbegebiet B7.

Die Bürgerecke

Was halten Sie vom Verfahren und der Gestaltung des Langackers? Was sollte im nächsten Baugebiet berücksichtigt oder anders gemacht werden, beispielsweise bei der Vergabe der Grundstücke?

CDU-Schuby-Meinung@web.de

Aus der Gemeindevertretung:

Bereits in der Ausgabe vom September 2019 bemängelte die CDU Kompromissbereitschaft und Professionalität bei unserer Bürgermeisterin. Mittlerweile werden Entscheidungen ohne Beteiligung der zuständigen Gremien getroffen.
Beispiel Wohngebiet Langacker: siehe folgenden Artikel
Beispiel Kindergarten: Die beauftragte Estrich-Firma hatte sich vermessen und stellte Nachforderungen, immerhin eine Steigerung auf 170% der angebotenen Summe.
Beispiel Flächenerwerb für den Ausgleich von Baumaßnahmen: Die Gemeindevertretung legte eine Höchstgrenze für den Kaufpreis der angebotenen Fläche fest. Unsere Bürgermeisterin überschritt diesen. Die zusätzliche Aufwertung der Fläche, Renaturierungsmaßnahmen, bezahlt die Gemeinde. Jetzt wurde die Ausgleichsfläche bereits durch die SH-Netz in Anspruch genommen. Dennoch erklärte die Bürgermeisterin, dies seien zusätzliche Renaturierungsmaßnahmen, was jedoch nicht der Darstellung des Planungsbüros entspricht.

Das neue Wohngebiet Langacker

Die Erschließung des neuen Wohngebietes ist abgeschlossen. Sie entspricht nicht den Vorgaben des B-Plans.
Mehrere Maßnahmen wurden durch den Bauausschuss- Vorsitzenden und die Bürgermeisterin eigenmächtig festgelegt. Die Sperrung des Grantweges für den Durchgangsverkehr, der Einbau eines Parkstreifens und die Einbahnstraßenregelung sind hier die markantesten Eingriffe. Unsere Bedenken mußten wir erst schriftlich einreichen, bevor die Gemeindevertretung sie behandelte. Wenig überraschend räumte die Bürgermeisterin dann ein, dass die Eingriffe durch den Kreis und die Gemeindevertretung zuvor hätten genehmigt werden müssen, und holte die Beschlüsse mit SPD/SSW-Mehrheit nach.

“Unsere freiwillige Feuerwehr”

Bereits 2018 wurde das aktuelle Gebäude unserer Feuerwehr durch die Unfallkasse bemängelt. Daraufhin beschloss die Gemeindevertretung im Dezember 2019 ein Planungsbüro einzuschalten, um Vorschläge, einschließlich eines Finanzrahmens, für einen Anbau, Umbau, Teilerweiterung oder kompletten Neubau zu erhalten. Erst im Juli 2020 hat die Bürgermeisterin endlich auch die Feuerwehr mit eingebunden und deren Wünsche bzw. Auflagen erfragt. Wir, die CDU, setzen uns für einen Neubau auf dem ehemaligen Nowak-Gelände ein, da dort die umfänglichen Flächen vorhanden sind, das Feuerwehrgelände im Mittelpunkt der Gemeinde steht, die Erreichbarkeit des Geländes für die anrückenden Kameraden ideal ist und eine direkte Ausfahrt auf die Kreisstraße besteht
Fakten: Für die 28 Sitzplätze auf den Einsatzfahrzeugen sind auch 28 Pkw Parkplätze für die Feuerwehrkameraden vorzuhalten. Mindestens vier bis fünf Garagenstellplätze für die Einsatzfahrzeuge sind vorzusehen, für alle Kameraden sind Schrankplätze, Umziehbereiche sowie Wasch- und Duschmöglichkeiten einzuplanen, -natürlich geschlechterspezifisch getrennt- , Werkstattbereiche und Übungsflächen dürfen auch nicht fehlen.
Denkbar wäre auch eine Variante direkt auf der anderen Straßenseite des Neukruger Weges, so dass das alte Gebäude für Schulungen und Ausbildung genutzt werden kann.

Update zu den „Zone 30 Markierungen”

Bereits im Dezember 2018 hat die Gemeindevertretung in einem dringlichen Antrag der SPD den Markierungen zugestimmt, da bereits zwei Angebote vorlagen. Trotz des kurzfristigen Beschlusses hat die Bürgermeisterin weder einen Fortschritt erzielt noch eine Firma beauftragt. Die Angebote dürften inzwischen abgelaufen sein. Unser Nachbardorf Hüsby wurde komplett zur Zone 30 erklärt und mit allen erforderlichen Straßenmarkierungen ausgestattet. Der Bearbeiter im Amt ist auch für uns zuständig. Wir, die CDU, hätten uns gewünscht, dass wir uns dem Auftrag angeschlossen hätten, um die Kosten so gering wie möglich zu halten und endlich zum Abschluss dieser Maßnahme zu kommen.

Never ending Story  –  Litfaßsäule

Im Dezember 2018 beriet der Bauausschuss unter Vorsitz von D. Dollase über die Erneuerung der Litfaßsäule in der Bahnhofstraße. Der Zuspruch zum Anmieten einer Werbefläche übertraf alle Erwartungen. In kurzer Zeit gingen mehr Nachfragen ein als Flächen zur Verfügung standen.
Im Juni 2019 wurden die Bedingungen für die zukünftigen Mieter in einem Mietvertrag festgelegt und von der Gemeindevertretung beschlossen. Wir bitten die Gemeindevertretung endlich tätig zu werden, damit diese Flächen vermietet und wirtschaftlich genutzt werden können.
Die Litfaßsäule wird sonst bald zum verwitterten Schandfleck.

Neues aus dem Bauausschuss

Mehrere Anwohner des Marschenkamps aus Schuby hatten sich zusammengeschlossen und die Gemeinde gebeten, ihre Straße zur verkehrsberuhigten Zone zu erklären und auszuschildern. Die Gemeindevertretung wurde durch das Ordnungsamt Arensharde in die Rechtslage eingewiesen. Es wurde auf mehrere signifikante Hinderungsgründe hingewiesen. Dennoch kam die Gemeindevertretung überein, den Antrag an den zuständigen Kreis Schleswig-Flensburg weiterzuleiten. Der Kreis wies darauf hin, dass die Straße bereits im Bereich Zone 30 liegt und damit in die Zuständigkeit der Gemeinde falle. Der Bauausschuss holte eine Bewertung für die erforderlichen Einschränkungsmaßnahmen ein. Es wurde daraufhin der Gemeindevertretung empfohlen, die Verkehrsberuhigung nicht durchzuführen, da die Anwohner 70% der Kosten dieser Maßnahme zu tragen hätten.
Wir, die CDU, verstehen hier nicht, warum eine Befragung der Anwohner über eine Kostenübernahme nicht im Vorwege vorgenommen worden ist. Unseres Erachtens ist dieses Verhalten ein typisches Beispiel der SPD, sich im Vorfeld für ein Vorhaben auszusprechen, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein.
Wir verweisen hier außerdem auf unseren Antrag zur Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung aus dem Juni 2019.

Niemand hat mich gefragt aber,

warum sperrt sich die SPD so gegen die Unterstützung des VfB Schuby?
Erst wird der Zugangsbereich zum Vereinsgelände umgestaltet, dabei fachliche Mängel begangen und auf die Barrierefreiheit keine Rücksicht genommen. Unsere mündlichen Mängelberichte wurden nicht gehört. Erst ein schriftlicher Antrag an die Gemeindevertretung brachte Bewegung in die Angelegenheit, wobei immer noch nicht alle Mängel abgestellt sind. Dann bat der Vorstand des VfB um Unterstützung für die Sanierung des Schießstandes, da eine Versagung der Betriebserlaubnis drohte. Die Problematik ist seit einigen Jahren bekannt und der Vorwurf der SPD, der VfB habe sich nicht um die Problematik gekümmert, ist nicht berechtigt. Bei den Haushaltsberatungen für das Jahr 2020 wurden für die Sanierung nicht ausreichende Mittel in den Haushalt eingestellt. Auf Hinweis der CDU, dass das eingestellte Geld für die Sanierung nicht ausreichend ist, entschied die SPD/SSW-Mehrheit,
dass der VfB Fördermittel beantragen müsste.
Um eine Förderung zu erhalten, müsste ein Pachtvertrag über noch mindestens 25 Jahren bestehen. Trotz eines von uns erstellten Vertragsvorschlags aus 2019 konnte sich die Mehrheit in der Gemeindevertretung nicht zu einem Beschluss durchringen. Es wurde lediglich eine Absichtserklärung zur Verlängerung des bestehenden Vertrags abgegeben. Seit Mai 2020 gibt es keinen weiteren Fortschritt von Seiten des Finanzausschusses oder der Gemeindevertretung. Man mussüber ein sich fragen, wie wichtig der VfB Schuby überhaupt noch ist, wenn die Unterstützung von Teilen der Gemeindevertretung fehlt. (Za)

Aktuelles

Unsere Facebook-Seite ist ONLINE. Besuchen Sie uns unter  „CDU-Schuby-Lürschau“
Neue Ehrenamtsnetzwerkerin im
Amt Arensharde Frau Birte Asmus,
( (04626) 96-57

Mai 2020


Andreas Hein, Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Ada Kray, Heike Pöschel, Kirsten Roggensack, Tim Petersen (v.l.n.r.)

Ada Kray aus Schuby beim CDU-Ehrenamtstag ausgezeichnet

Zum 26. Mal fand in Schuby der Ehrenamtstag des CDU-Ortsverbandes Schuby / Lürschau statt. Diese Veranstaltung wird jährlich Ende Januar in der Gaststätte Jägerkrug  durchgeführt. Eingeladen sind die Vorsitzenden der Vereine, Verbände und Institutionen des Dorfes. Damit soll ihre ehrenamtliche Arbeit gewürdigt und ihnen Dank gesagt werden. Die CDU-Vorsitzende Heike Pöschel konnte als Ehrengäste die Justizministerin Dr. Sabine
Sütterlin-Waack, den Landtagsabgeordneten Andreas Hein sowie den Kreistagsabgeordneten Tim Petersen begrüßen. Die Laudatio auf Ada Kray hielt Kirsten Roggensack, langjährige ehemalige Spartenleiterin beim VfB Schuby. Seit 1976 war Ada Kray als Kreis-sportlehrerin beim Kreissportverband eingestellt und hat sich nebenbei vielfach ehrenamtlich für den Sport im Dorf engagiert. Sie war in all den Jahren Ideengeberin und Motivator, zuverlässig und zielstrebig, musikalisch und immer offen für Neues. Mehrere Generationen

von Kindern und Jugendlichen haben unter ihrer Anleitung spielerisch Bewegungserfahrungen gesammelt und Freude am Sport gefunden. Damit hat sie bei vielen das Fundament für weitere Sportarten gelegt. Im Mai 2019 wurde Ada Kray offiziell vom VfB Schuby verabschiedet und zum „Ehrenmitglied“ ernannt. Für viele ist heute Sport in Schuby immer noch „Ada Sport“. Als Dankeschön überreichte Heike Pöschel der Geehrten eine Urkunde, ein Geschenk sowie einen Blumenstrauß.
Als Gast dieser Veranstaltung stellte der neue Ehrenamtsnetzwerker Hannes Dörre sich und sein Aufgabengebiet im Amtsbereich vor. Helmut Ketelsen als Initiator  dieser Veranstaltung (gemeinsam mit Edith Petersen) hielt eine Rede zum Ehrenamt und resümierte „Ohne Ehrenamt ist kein Staat zu machen“.

Musikalisch begleitet wurde diese Veranstaltung von dem Duo „Vielsaitig“. Bei einem leckeren Imbiss wurden dann noch anregende Gespräche geführt.

Liebe Schubyer,

auch wir kommen um das Thema Corona nicht herum. Unsere Unternehmen in Schuby leiden, wie alle Unternehmer in Deutschland. Lösungsansätze wie Kurzarbeitergeld oder Stundung von Außenständen sind Möglichkeiten, die Auswirkungen aus dieser Krise zu minimieren. Aber wie lange können diese Maßnahmen noch aufrechterhalten werden?
Nicht zu vergessen sind die Landwirte, die durch diese Krise eine weitere Beeinträchtigung ihrer Existenz befürchten müssen

Wir alle halten uns an die „Abstandsregeln“ und dafür sind wir als CDU-Schuby-Lürschau auch allen dankbar. Aber wir können noch mehr tun. Bleiben Sie unseren Schubyer Unternehmen treu, besonders denen, die immer noch geöffnet haben. Bestellen Sie nicht im Internet, sondern stärken Sie die örtlich ansässigen Betriebe, bilden Sie Nachbarschaftshilfen oder rufen Sie uns an, wenn Sie Unterstützung z.B. beim Einkaufen brauchen. Seien Sie tolerant mit Ihren Mitmenschen, denn nur gemeinsames Handeln wird dazu beitragen, diese Krise zu bewältigen.

Kaufen Sie weiter bei Kalinka, ordern Sie Essen im Jägerkrug, bei Kaplan Döner oder nutzen Sie den Partyservice bei Ninnemann, schauen Sie sich das Angebot bei der Dip Fee an wenn sie Post holen oder abgeben, kaufen Sie einen Blumenstrauß bei Kreativ Floristik und auch Netto freut sich über jeden Kunden.

Bleiben Sie auch den Schubyer Vereinen treu.

Wir, von der CDU, hoffen, dass ein gemeinsamer Weg aus dieser Krise gefunden wird.

Neubau für unsere Feuerwehr

Bei der Begehung unserer Feuerwache im Oktober 2018 durch die Unfallkasse wurden erhebliche Mängel –  unter anderem Pflichten als Eigentümer bzw. Arbeitgeber aufgezeigt. Deshalb besichtigten Vertreter der Gemeindevertretung (GV) bereits im Januar 2019 die neue Feuerwache in Oeversee. Mit vielen neuen Ideen kamen sie zurück und bereits 12 Monate später, in der Dezembersitzung 2019 der GV, wurde ein Planungsbüro beauftragt Vorschläge

zu erarbeiten. Finanzielle Mittel für eine Umsetzung wurden für 2020 nicht eingeplant.

Wir, die CDU, sehen genauso wie die Kameraden/innen der Feuerwehr die Notwendigkeit eines Neubaus auf dem Gelände zwischen Kirche und dem alten Amtsgebäude. Der Vorteil dieser Lösung wäre die zentrale Lage in der Ortsmitte sowie die schnelle Einsatzfähigkeit der Wehr.

Die Alternative der SPD, eine Erweiterung an die derzeitige Wache zu planen, wäre eine Flickmaßnahme und nicht zukunftsorientiert und aus Platzgründen eine Idee, die aus der Ratsversammlung von „Schilda“ stammen könnte.

Straßenausbau-Beitragssatzung

Die CDU-Fraktion hat bereits am 3. Juni 2019 in der Gemeindevertretung den Antrag zur Aussetzung der o.a. Satzung gestellt. Darin wurde gefordert, den Bauausschuss zu beauftragen, einen Mängelkataster zu erstellen, zu bewerten, mit Kosten zu hinterlegen, zu priorisieren sowie den Finanzausschuss zu beauftragen, Finanzierungsvorschläge hierzu aufzustellen. Passiert ist nichts! Sowohl die Bürgermeisterin als auch der Bauausschussvorsitzende verschleppen das Thema.

Würden jetzt Maßnahmen für den Ausbau, die Erneuerung sowie den Umbau von Straßen, Wegen und Plätzen der Gemeinde Schuby
beschlossen, müssten die Anwohner anteilig zu den Kosten mit herangezogen werden, diese könnten bis zu 70 % betragen.

Zone 30: Markierungen

Die Gemeindevertretung hat in der Dezembersitzung 2018 dringlich beschlossen, die Zone 30 „Markierung auf der Straße“ sowie die „Radwege-Markierungen entlang des Ochsenweges“ zu erneuern. Da eine Verkehrsberuhigung aus Sicherheitsgründen im Interesse aller Schubyer liegt, hat die CDU‑Fraktion diesen Beschluss unterstützt. Es lagen im Dezember 2018 bereits Angebote von Firmen vor. Bisher ist jedoch nichts passiert! Angebote von Firmen haben eine zeitliche Befristung. Wir müssen also davon ausgehen, dass auf Grund dieser Untätigkeit mit höheren Kosten zu rechnen ist.

Zugang zum Sportlerheim / Sportplatz

Der Bauausschuss-Vorsitzende nahm im November 2019 den Zugang zum Gelände unseres VfB Schuby bautechnisch ab, womit die korrekte Ausführung durch die Baufirmen bestätigt worden ist. Baumängel, die er bereits 2017 im ersten Bauabschnitt im Zugangsbereich festgestellt hatte, (Mängel in der Pflasterung, zu starkes Gefälle, fehlende Beschilderung) sind bis heute nicht beseitigt worden. Auch im zweiten Abschnitt gibt es Mängel, z.B. das Treppengeländer entspricht nicht den Unfallverhütungsvorschriften, da es Lücken aufweist und 10 cm höher ist als im Forderungskatalog ausgeschrieben war. Die CDU-Fraktion forderte bereits im September 2019 Nachbesserungen ein. Dieser Umbau war eine dringliche Maßnahme für den VfB Schuby, er ist jedoch – und das ist bedauerlich – versicherungstechnisch nicht behindertengerecht.

 

Der Haushalt der Gemeinde für 2020

Der Haushalt für 2020 wurde im Dezember 2019 verabschiedet. Er sieht eine Reduzierung der allgemeinen Rücklage um 70% (965.000€) sowie die Aufnahme eines inneren Darlehens in Höhe von 350.000 € vor. Hiervon plant die Bürgermeisterin den Kindergartenanbau mit 780.000 €, die Sanierung des Altbestandes KiTa mit 208.000 € und weitere Projekte zu finanzieren. Die dadurch zusätzlich auftretenden Unterhalts-/ Personalkosten hätten nach Meinung der CDU-Fraktion mit berücksichtigt werden müssen. Auch die absehbaren finanziellen Auswirkungen der Verpflichtungen, die die  Bürgermeisterin eingegangen ist, sind  im Haushalt nicht mit Geld hinterlegt worden. Diese Lasten werden uns noch nachhaltig beschäftigen und voraussichtlich nur über Kredite finanzierbar sein.

Wir, die CDU-Fraktion, wollten eine Zusammenstellung aller Projekte und deren Aufwand sowie Risikoaufschläge. Weiterhin hätten wir für absehbare gesetzliche Änderungen oder eingegangene Verpflichtungen Rücklagen gebildet oder eingeplant.

Die Bürgerecke:

CDU-Thema heute: Marktschwärmerei

Haben Sie schon mal davon gehört? Regionale Unternehmer bieten ihre Produkte an, Sie bestellen und an einem festgelegten Tag in der Woche ist Abholung in Schuby. Wäre das etwas für Sie? Ist das etwas für Schuby?

Weitere Frage:

Die Mitfahrerbank vor dem Amtsgebäude ist allen bekannt. Wie finden Sie die?

Ihre Meinung ist uns wichtig. Teilen Sie uns diese gerne mit!

CDU-Schuby-Meinung@web.de

Der neue Vorstand des CDU Ortsverbandes

Im Januar wählte der Ortsverband Schuby / Lürschau turnusmäßig seinen Vorstand. Der Vorsitzende Henning Timm stand leider für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Neuer Vorstand:

1.Vorsitzende:   Heike Pöschel
2.Vorsitzende:   Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Kassenwart:       Udo Peltzer
Schriftführer:     Kolja Zalewski
Beisitzerin:        Heike Pöschel jun.
Beisitzer:           Steven Mutschler
Internetbeauftragter: Hartmut Göritz

Neues Unternehmen in Schuby

Wir begrüßen das Unternehmen
„KAPLAN‑Döner“, Husumer Straße, in unserer Gemeinde. Der bisherige Zuspruch zeigt, dass das Angebot nicht nur von den Schubyer Bürgern angenommen wird. Die exponierte Lage an der B 201 trägt sicherlich auch zum Erfolg bei.

Was ist eigentlich mit Glasfaser in Schuby?

Im Dezember 2017 begann die Deutsche Glasfaser mit dem Versuch einer Vermarktung der Sahnestücke in Schuby. Glücklicherweise haben sich die Bürger anschließend für den Breitbandzweckverband, in dem die Gemeinde Schuby Mitglied ist, entschieden. Und jetzt? Irgendwo in Schuby wird gebuddelt, eine Firma aus Lürschau besucht die Haushalte und legt die Hauszugänge fest. Auf Nachfrage heißt es stets „Ihre Straße ist die Nächste“, aber wann? In den Schleswiger Nachrichten stand, die Tiefbaufirma wurde ausgetauscht und die Arbeiten neu ausgeschrieben. Werden wir abgehängt beim Glasfaserausbau? Gerade in dieser „Home-Office-Phase“ durch die Corona-Pandemie wird deutlich, wie wichtig schnelles und zuverlässiges Internet ist. Wer kümmert sich eigentlich im Amt um diese Aufgabe? Hier ist unserer Meinung nach die Bürgermeisterin in der Pflicht zu informieren und sich für die Belange der Gemeinde einzusetzen. (KoZa)

Termine:

Leider wegen des Corona-Virus vorläufig alles abgesagt.